Bei den Diskussionen der letzten Monate rund um die Frage der „Gefährdung durch Computerspiele“ ist auf Seiten der Verbots-Verfechter immer wieder der Name Manfred Spitzer aufgetaucht. Kein Unbekannter in der Medienwirkungs-Diskussion generell und als (populär-)wissenschaftlicher Autor recht produktiv (Amazon listet über 20 verschiedene Titel unter seinem Namen, im Psyndex gibt es 63 Treffer, mit einem Schwerpunkt im Bereich der Psychopathologie und Schizophrenie). Ich habe mich nun mal aufgerafft und eines seiner letzten Bücher, das im Zusammenhang mit der og. Diskussion immer wieder genannt wird, zu lesen: Spitzer, Manfred (2006): Vorsicht Bildschirm!. Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft. München: dtv
Hier ein paar Gedanken dazu:
Mehr "Bis hierher und nicht weiter" »
So, jetzt will ich auch mal eine inhaltliche Diskussion anstacheln über etwas, worüber ich schon länger nachdenke und wozu ich einen Artikel für den MIT convergence culture consortium newsletter verfasst habe. Den poste ich jetzt hier, damit auch dieser Weblog gefüttert wird ;-)
Baring the device - sense-making processes in digital games
Those who fear the possible dangers of games and those who see games as a way to better society have one thing in common: a severe lack of knowledge about how games convey meaning and express ideas. I have been writing about this before in this newsletter, focusing on what I have called the “reality-clash” between rules and fiction and introducing the concept of dynamic meaning generation as a means to successfully integrate these two game components.
I have not stopped thinking about the problem of meaning generation in games and here are some more thoughts on the matter, dealing more specifically with the medial characteristics of games and how they might influence sense-making. Again, this article is quite explorative, aimed at inspiring discussion rather than providing answers.
Mehr "Baring the device - sense making in digital games" »
Es wurde in diesem Weblog schon desöfteren über Huizinga und sein klassisches Buch "Homo Ludens" geschrieben. Dieses gilt spätestens seit seiner Popularisierung durch Salen und Zimmermann ("Rules of Play") als Standardwerk der (Computer)-Spieltheorie. Interessanterweise gilt "Homo Ludens" auch als wichtiges Werk in der Theologie. Es begründete die so genannte "Spieltheologie", welche in den 70iger Jahren ihre Hochblüte hatte, seither allerdings etwas in Vergessenheit geraten ist. Das ist schade, denn es gibt einige weitere hoch interessante Ansätze die auf Huizinga aufbauen, nie aber den Weg zurück in die Spieltheorie gefunden haben.
Mehr "Zur Religion des Spiels" »
Letzte Kommentare